Geothermie - Strom und Wärme aus dem Innern der Erde

(Stand November 2007)

In drei Kilometer Tiefe ist es bereits hundert Grad heiß

Erdwärme-Bohrungen nutzen die günstigsten Stellen

In Larderello wird schon seit 1904 Strom aus Erdwärme erzeugt

Zuerst nur mit Naßdampf - dann bohrte man tiefer und stieß auf Heißdampf

Dampfkraftwerke lohnen erst ab etwa 180 Grad

Bei niedrigeren Fördertemperaturen wird überwiegend mit "binären" Anlagen gearbeitet

Turbine ohne Wasserdampf

Das ORC-Verfahren verwendet niedrig siedende Substanzen als Arbeitsmedium und erzeugt so den notwendigen Gasdruck

Ammoniak plus Wasser

Das Kalina-Verfahren deckt die unteren Temperaturbereiche noch besser ab als der ORC-Prozeß

Heißes Gestein als Wärmetauscher

Beim "Hot-Dry-Rock"-Verfahren ist man nicht auf Thermalwasser im Untergrund angewiesen

Am teuersten sind die Bohrlöcher

In der Regel wird mindestens eine Förder- und eine Injektionsbohrung benötigt

Erdwärme in Deutschland

Die direkte Nutzung für Heizzwecke ist erprobte Technik

Geothermische Stromerzeugung in Deutschland

Reale Chancen haben vorerst nur Kleinkraftwerke in Kraft-Wärme-Kopplung

Geothermie-Links